31.01. 11.20 Uhr: Gemeinsame Fahrradanreise zu Kundgebung gegen die Kündigung von Asklepios Pflegerin

Die Asklepios Klinik St. Georg hatte ihrer Pflegerin Romana Knezevic Ende letzten Jahres gekündigt, nachdem diese die Arbeitsbedingungen und den Betreuungsschlüssel an ihrer Klinik öffentlich kritisiert hatte. Das ist ein Einschüchterungsversuch mit dem Ziel Druck auf die anderen Arbeitnehmer*innen an den Asklepios Kliniken auszuüben, damit sie zu den Arbeitsbedingungen schweigen. Wir finden es wichtig, deutlich zu machen, dass Romana nicht allein ist. Am Montag ist Romanas Prozesstermin vor dem Arbeitsgericht. Am Sonntag, den 31.01.21 findet

um 12 Uhr am Rathausmarkt

eine Kundgebung zur Unterstützung von Romana statt. Es gibt eine gemeinsame Anreise aus Wilhelmsburg mit dem Fahrrad, bei der sich alle gerne anschließen können. Treffpunkt ist

Sonntag, 31.01., 11.20 Uhr vor dem Infoladen Wilhelmsburg

Um 11.30 Uhr fahren wir dann mit dem Rad los (auch bei Schnee).

Zur Prozessbegleitung wird, soweit wir wissen, nicht öffentlich aufgerufen. Aber am Tag darauf, am Dienstag, den 02.02. gibt es aber um 17 Uhr eine Onlineversammlung, die hier angekündigt wird:
https://www.hamburger-krankenhausbewegung.de/

Weitere Infos gibt es hier:
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Asklepios-will-Krankenschwester-nach-Kritik-entlassen,asklepios324.html

https://www.verdi-fu.de/wordpress/2021/01/19/solidaritaet-mit-der-gekuendigten-pflegekraft-und-betriebsraetin-romana-knezevic/

„Wer hat der gibt“-Adventskalender

Wer den politischen Diskurs über die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise verfolgt, ahnt: Bald wird es wieder heißen „Wir müssen den Gürtel enger schnallen“. Mit „Wir“ sind im Regelfall die anderen gemeint – diejenigen, die abhängig sind von Lohnarbeit und Sozialleistungen.

Das „Wer hat der gibt“-Bündnis hat Ideen, wie eine alternative Krisenerzählung aussehen könnte, in der nicht bei den ohnehin Prekarisierten gespart wird. Weil die Idee so schön ist, verlinken wir hier den Adventskalender von „Wer hat der gibt“:

„Weihnachtszeit ist Wünschezeit. Unser Wunsch ist eine Gesellschaft, in der nicht wenigen alles gehört, sondern allen möglichst viel. Eine demokratische Gesellschaft muss die Kontrolle über Eigentum ausweiten, um die Lebensbedingungen insgesamt zu verbessern. Mit unserem Enteignungs-Adventskalender werfen wir 24 Tage lang einen Blick auf Akteur*innen, deren Vergesellschaftung ein Gewinn für uns alle wäre. Der Kalender ist kein Worst–of, aber unser eigenes Gruselkabinett. Türchen auf!“